Katastrophenschutz (KatS) / Katastrophenvorsorge als Teil des Bevölkerungsschutzes

Der Bevölkerungsschutz umfasst alle Maßnahmen des Katastrophen- und Zivilschutzes: Es geht um die Abwehr von Gefahren für die zivile Bevölkerung

Ehrenamtliche Einsatzkräfte im deutschen Katastrophenschutz

Rund 1,7 Millionen freiwillige Helfer arbeiten im Deutschland im Katastrophenschutz. 90% der Untergliederungen der Hilfsorganisationen arbeiten fast vollständig mit ehrenamtlichen Helfern.

Ehrenamt und Hauptamt müssen effizient üben können

Die Aufgabengebiete für die Helfer sind vielfältig, es geht insbesondere um

  • Brandschutz und Technische Hilfe,
  • ABC-Schutz,
  • Bergung und technischer Dienst,
  • Sanitätswesen (mit Medizinischer Task Force als Kernelement),
  • Veterinärwesen,
  • Betreuung (vorübergehende Unterbringung und soziale Betreuung),
  • Informations- und Kommunikationstechnik,
  • Versorgung (vor allem Verpflegung),
  • Wasserrettung und
  • pssychosoziale Notfallversorgung.

Hierum kümmern sich folgende Behörden, Einrichtungen, private und kommunale Organisationen:

  • Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
  • Deutsches Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS)
  • Feuerwehren (vor allem Brandschutzeinheiten, ABC-Züge und Gefahrgut- und Gefahrstoffzüge),
  • Landeskommandos der Bundeswehr,
  • Bezirksverbindungskommandos der Bundeswehr,
  • Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr,
  • Ordnungsbehörden / Sicherheitsbehörden
  • Arbeiter-Samariter-Bund (ASB),
  • @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V.,
  • Allgemeiner Rettungsverband (ARV),
  • Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)
  • Bergwacht,
  • BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK),
  • DEMIRA Deutsche Minenräumer e. V.,
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG),
  • Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC), Notfunkgruppen der Funkamateure
  • I.S.A.R. Germany (International Search and Rescue)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
  • Kerntechnischer Hilfsdienst (KHG)
  • Malteser Hilfsdienst (MHD)
  • Medizinisches Katastrophenhilfswerk Deutschland e. V. (MHW),
  • Regieeinheiten der Katastrophenschutzbehörden
  • Telekom-Katastrophenschutz
  • Verband der Funkamateure in Telekommunikation und Post (VFDB) (früher Verband der Funkamateure der Deutschen Bundespost)
  • Wasserwacht.

Alle haben eines gemeinsam: Die zeitlichen und oft auch budgetären Ressourcen sind knapp und daher muß ein Ausbildungs- und Übungsbetrieb effizient organisier- und durchführbar sein. Das TCRH Training Center Retten und Helfen gewährt durch seine Infrastruktur und Dienstleistungen für seine Gäste eine hohe Effizienz.

TCRH: Von Einsatzkräften für Einsatzkräfte – fachdienst- und organisationsübergreifend

Aus-, Fort-, Weiterbildung und Training im TCRH soll realitätsnah sein: Alle Szenarien wurden von Einsatzkräften für Einsatzkräfte konzipiert.

Ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte können hier rund um die Uhr trainieren. Die Szenarien erlauben einen hoch-effizienten Übungsbetrieb für Kleingruppen, Einsatzformationen und Großverbände.

Hiermit ist eine optimale Vorbereitung für alle Aspekte von Katastropheneinsätzen gewährleistet.


Weitere Informationen:


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