FOUNT: Verschütteten-Suche mittels Drohnen

Am 16. Juni 2019 haben das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Rahmen des Verbundforschungsprojekts „Fliegendes Lokalisierungssystem für die Rettung und Bergung von Verschütteten“ (FOUNT²) eine neu entwickelte Drohne für die Verschüttetensuche in einem simulierten Realeinsatz auf dem Gelände des Training Center Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach (Baden-Württemberg) getestet.

Weitere Informationen:

https://www.th-koeln.de/hochschule/fount-workshop-an-der-th-koeln_41401.php

https://www.th-koeln.de/hochschule/fount-neuentwickelte-drohne-im-mittelpunkt-der-verschuettetensuche-nach-einem-erdbeben_66588.php

Südwestpresse: Im Ausbildungszentrum für Einsatzkräfte

Zerstörte Gebäude, ausgebrannte Autos, ein umgestürzter Bus mit geborstenen Scheiben, Berge aus Schutt, Beton und Eisen: Im diffusen Licht des Wintermorgens offenbart sich auf dem Areal der ehemaligen Neckartalkaserne in Mosbach im Neckar-Odenwald- Kreis eine Szenerie wie aus einem Katastrophenfilm. Brandgeruch in der Luft, in der Ferne flackernder Schein von Blaulicht durch den Nebel: Was geeignet ist, vielen Menschen einen Schauer über den Rücken zu jagen, zaubert Carmen Sharma ein breites Grinsen ins Gesicht: „Das ist ein Traum“, schwärmt sie.­…

https://www.swp.de/suedwesten/im-ausbildungszentrum-fuer-einsatzkraefte-28624816.html

Disaster City aus Texas: In Neckarelz ensteht Katastrophenschutzzentrum

Disaster City aus Texas: In Neckarelz ensteht Katastrophenschutzzentrum

Rhein-Neckar-Zeitung: In der ehemaligen Neckartalkaserne entsteht mit dem „Trainingscenter Retten und Helfen“ eine bemerkenswerte Einrichtung.

“ Die Amerikaner wissen eben, wie man die Dinge effektvoll verpackt: „Disaster City“ heißt ein riesiges Areal in Texas, auf dem zwischen Ruinen, in Wracks oder unter Unmengen von Schutt trainiert wird, wie man im Notfall Hilfe leisten, Leben retten kann. Auf dem Hardberg in Neckarelz entsteht gerade eine ganz ähnliche Trainingsstätte.“

BRH Bundesverband Rettungshunde als Initiator

“ Die Mosbacher Version von „Disaster City“ wird im Übrigen verantwortet und geleitet vom Bundesverband Rettungshunde (BRH). Der ist neben Inast neuer Nutzer des vom Militär nicht mehr benötigten Areals am Hardberg. International Search an Rescue wiederum ist ein steter Kooperationspartner des BRH.

Übungsfläche für Katastrophenvorsorge, Bevölkerungsschutz, Feuerwehren und Rettungsdienst

Der Bundesverband bildet vor Ort seine eigenen (vierbeinigen) Retter aus und stellt das Trainingscenter anderen Organisationen zum Üben des Ernstfalls zur Verfügung. „Durch gezielte Abrisse und Aufbauten werden aktuell diverse Übungseinrichtungen geschaffen“, erläutert BRH-Präsident Jürgen Schart der RNZ, was sich gerade im oberen Bereich der ehemaligen Neckartalkaserne tut: Mit diesen Einrichtungen bilde man „Großschadenslagen“ wie etwa durch Erdbeben oder Terrorangriffe nach. Zukünftig werden dort Feuerwehren, THW, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und Behörden für diese Fälle üben können“, so Schart.

Bundestagsabgeordnete besuchen TCRH

Ein eigenes Bild vom „wachsenden“ Trainingscenter machten sich dieser Tage auch die beiden Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und Dr. Dorothee Schlegel. Nach der Tour mit dem Geschäftsführer des Trainingscenters, Jürgen Weinreuter, zeigten sich auch die Politiker durchaus beeindruckt. „

Zum Originalbericht der Rhein-Neckar-Zeitung

Die Vollversion des Artikels von Heiko Schattauer ist unter https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-Mosbach-Neckarelz-erhaelt-Disaster-City-nach-texanischem-Vorbild-_arid,261983.html zu finden.


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