SRHT-Symposium 2020

SRHT-Symposium 2020

Spitzentreffen für spezielles Retten aus Höhen und Tiefen

Es ist wieder soweit: Die ecms academy veranstaltet am 08. Mai 2020 das 7. SRHT-Symposium. Ein Muss für Anwender im Bereich der Höhenrettung, Tiefenrettung und Strömungsrettung.

Begleitet wird es von einem Test- und workshop-Tag am 09.05. und einer Ausbilder-Fortbildung SRHT vom 06.05. bis 08.05.


SRHT Symposium 2019
( Axel Manz, Head of Education & Flight Operations, ecms academy)

ecms academy und TCRH Mosbach erweitern Angebote

Erneut wird viel geboten: Die Teilnehmer erwarten Fachinformationen, praktische Anwendungen, Impulse, networking und vor allem Zusammenarbeit mit Spezialisten aus ganz Europa in den workshops.

Auch warten neben altbewährten Übungsobjekten auch einige neue Szenarien auf die Teilnehmer. Schon jetzt kann gesagt werden: Es lohnt sich das deutsche Disaster City zu besuchen.

Emotional und authentisch: SRHT-Symposium 2019
(Video: Vincent Firelife, https://www.youtube.com/user/po3sy)

Ein weiterer kleiner Appetit-Anreger aus 2019 mit spektakulären Drohnen-Aufnahmen
(Video: Vincent Firelife, https://www.youtube.com/user/po3sy)

Teil III von Vincents spektakulären Videos aus dem SRHT-Symposium 2019
(Video: Vincent Firelife, https://www.youtube.com/user/po3sy)

Impulsgeber für SRHT

Die gesamten Angebote und die teilnehmenden Fachreferenten werden dazu beitragen, das sich das SRHT-Symposium erneut als der zentrale Impulsgeber für spezielles Retten aus Höhen und Tiefen bestätigt.

Veranstalter Axel Manz: „Ich freue mich sehr dass es auch dieses Jahr gelungen ist, hochwertige Themen mit spannenden workshops zu entwickeln und auch zahlreiche Industrie-Aussteller zu gewinnen. Das SRHT Symposium 2020 wird ein Mehrwert für jeden Teilnehmer.“


Anmeldung + Weitere Informationen


Print Friendly, PDF & Email

„Second Hit“ und der Schutz kritischer Infrastrukturen

„Second Hit“ und der Schutz kritischer Infrastrukturen

Kliniken und medizinische Versorgungs-Zentren sind zunehmend durch Einzeltäter und Anschlags-Szenarien bedroht

Kritische Infrastrukturen als zentrales Thema der Sicherheitspolitik

Einrichtungen in Bereichen von Energie- und Wasserversorgung, Transport und Verkehr, Informationstechnik und Telekommunikation sowie insbesondere der medizinischen Versorgung werden als „kritische Infrastruktur“ definiert.

Diese Einrichtungen, deren Anlagen oder auch Teile davon sind bedeutend ein funktionierendes Gemeinwesen. Kommt es zu einem Ausfall oder einer schwerwiegenden Beeinträchtigung, sind Versorgungsengpässe oder eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit die Folge. Ursachen für solche Beeinträchtigungen können Naturereignisse, technisches und / oder menschliches Versagen, vorsätzliche Handlungen mit terroristischem oder sonstigem kriminellem Hintergrund sowie Kriege sein.

Davon unabhängig bedeuten Ausfälle dieser für das Gemeinwohl wichtigen Einrichtungen stets eine nicht zu unterschätzende psychologische Auswirkung auf die Bevölkerung.

Zusammengefasst: Sind kritische Infrastrukturen durch Katastrophen oder durch Menschen verursachte Ereignisse wie beispielsweise Amokläufe oder Terroranschläge betroffen, hat dies weitreichende ökonomische und soziale Folgen.


Der Second Hit als „Booster“ bei Terroranschlägen

Terroranschläge sollen unter anderem einen Zustand des Schreckens auslösen. Oft sind die Anschlagsstellen Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten.

Bei einem Second Hit oder auch Second Strike sollen nach dem ersten Anschlag eine noch größere Menge Menschen, Einsatzfahrzeuge aber auch kritische Infrastrukturen getroffen werden.

Bisher wurde der Second Hit am beziehungsweise in unmittelbarer Nähe des ersten Anschlagortes durchgeführt. Heute rücken zeitversetzt zum Erstanschlag sozusagen als Erweiterung von multiplen / parallelen Anschlagslagen insbesondere Sammelräume, Verbandsplätze und Krankenhäuser immer mehr in den Fokus der Terroristen.

Hierdurch soll ein möglichst großes Chaos verbreitet werden, gleichzeitig werden die einzelnen Einsatzkräfte aber auch die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Organisationen) massiv überlastet.


Im Fokus: Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren

Krankenhäuser und andere medizinische Versorgungszentren sind bereits im Normalbetrieb leichte Ziele für Amokläufer und Terroristen. Sowohl ihre Infrastruktur als auch ihr Personal sind nicht auf diese Situationen vorbereitet.

Im Stressbetrieb beispielsweise bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) nach einem Erstanschlag sind Zugangskontrollen bei der Anlieferung von Patienten oder dem Zulauf von freiwilligen Helfern kaum möglich oder nur mit hohem Aufwand durchführbar. Der Ansatz, potentielle Patienten vor Abtransport zum Verbandsplatz oder Krankenhaus auf Anschlagsmittel zu untersuchen ist nur ein Teil eines notwendigen Bündels von Maßnahmen.


Prävention ist die beste (Ver-)Sicherung

Die Sicherheitspolitik des Staates, Sicherheitsstrategien von Unternehmen oder Resilienz-Strategien mit ehrenamtlichen oder privaten Menschen sollen präventiv vorbeugen aber auch nach Schadensereignissen Folgen mildern.

Betreiber und Verantwortliche von Krankenhäusern müssen allerdings Risiken bereits im Voraus erfassen, diese möglichst vermindern und sich auf unvermeidbare Situationen gut vorbereiten.

Das TCRH Mosbach und seine Berater bieten hierzu verschiedene Ansätze:

  • Analyse bestehender Konzepte für Risiko- und Krisenmanagement;
  • Erstellung von Risikoanalysen;
  • Entwicklung von vorbeugenden Maßnahmen;
  • (Multiplikatoren-)Schulung für Katastrophenschutz-Beauftragte von Kliniken / Unternehmen;
  • Sensibilisierung von Personal;
  • Analyse der Infrastruktur (Gebäude, Räume, Handlungsabläufe);
  • Training von Einsatzkräften und medizinischem Personal in Eigensicherung;
  • Ausbildung und Training in Stabsarbeit und Krisenstäben;
  • Stellung von neutralen Bewertern für externe Prüfungen und Übungen;
  • Konzeption, Planung, Durchführung und / oder Bewertung von Übungen;
  • Veranstaltung von Erfahrungsaustauschgruppen, workshops, Seminaren, Kongressen.

TCRH: Kompetenz in Sicherheit

Das TCRH Training Center Retten und Helfen bietet Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung, Training, Forschung und Entwicklung für

  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS);
  • Organisationen;
  • Forschungseinrichtungen;
  • Unternehmen;
  • Personengruppen;
  • Einzelpersonen.

unter anderem in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Katastrophenvorsorge, innere und äußere Sicherheit sowie Belangen weiterer Behörden.

Die Szenarien und Übungsobjekte wurden von Einsatzkräften für Einsatzkräfte konzipiert und erlauben ein realitätsnahes Trainieren in Schadenslagen. Langjährig erfahrene spezialisierte Kräfte aus unterschiedlichsten Bereichen vermitteln dabei das notwendige Fachwissen.


Das TCRH Mosbach ist


Weitere Informationen


Presseartikel


Print Friendly, PDF & Email

Wir wünschen Euch eine frohe Adventszeit

Wir wünschen Euch eine frohe Adventszeit
Print Friendly, PDF & Email

TCRH-Christstollen-Verkauf unterstützt verletzte und erkrankte Rettungshunde

TCRH-Christstollen-Verkauf unterstützt verletzte und erkrankte Rettungshunde

Premium-Stollen für guten Zweck

Mit einer wohltätigen besonderen vorweihnachtlichen Aktion unterstützen das TCRH Training Center Retten und Helfen und die Bäckerei Englert (Mosbach, Baden-Württemberg) den BRH Bundesverband Rettungshunde e.V.

Seit über 40 Jahren im Dienste von vermissten oder verschütteten Personen

Der BRH betreibt Rettungshundearbeit seit über 40 Jahren. Im Auftrag der Polizei und anderen Anforderern suchen die Teams des BRH zusammen mit anderen Organisationen vermisste oder verschüttete Menschen. Dabei wird nicht nur den direkt Betroffenen geholfen, sondern vor allem den Angehörigen Gewissheit über den Verbleib ihrer Familienmitglieder gegeben.

Kostenlos aber nicht umsonst: Die Anforderer wie auch Betroffene oder Familienangehörige müssen für den Einsatz der Rettungshundeteams des BRH nichts bezahlen.

Auch Rettungshunde benötigen Hilfe

Der BRH unterstützt seit vielen Jahren seine Einsatzkräfte beziehungsweise deren Rettungshunde, die erkranken oder sich verletzen. Zusammen mit weiteren Sponsorpartnern wird ein Fond gespeist, der Tierarzt-Kosten die nicht von Versicherungen gedeckt sind, übernimmt. So wird zur Genesung und Wiedererlangung der Einsatzfähigkeit der betroffenen Hunde unkompliziert beigetragen.

Für die Hundeführer ist das eine große Hilfe, da die ehrenamtliche Arbeit der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen fast vollständig auf Spendenbasis und Eigenleistungen finanziert wird. Eine Erkrankung des Hundes muss oft finanziell vom Hundeführer selbst getragen werden.

1.000 Gramm Christstollen für einen guten Zweck

Von jedem verkauften Premium-Christstollen geht ein 1,- Euro in den Fond „Verletzter und erkrankter Rettungshund.

Die Stollen können einfach unter der Mailadresse englert@baeckerei-englert.de bestellt werden. Sie werden dann per Post an den Besteller versandt. Die Versandkosten in Deutschland betragen für 1 Stollen 6,- Euro.

Weitere Informationen

Print Friendly, PDF & Email

Sicher im Ausland unterwegs: H.E.A.T. – Akademie

Sicher im Ausland unterwegs: H.E.A.T. – Akademie

Hostile Environment Awarness Trainings für nicht-militärische Nutzer

Prävention ist die beste Versicherung

Wer heutzutage beruflich oder ehrenamtlich in (Hoch-)Risikoländern unterwegs ist, sollte vorbereitet sein. Als Risikoländer werden im allgemeinen Reisedestinationen bezeichnet, die sich durch eine hohe Kriminalitätsrate, Naturkatastrophen, Kriegs- oder Krisensituationen auszeichnen. Oft sind es auch die berufsständischen Versicherungen, die ein H.E.A.T. – Training als Voraussetzung für ein Versicherungserhältnis nennen. Die H.E.A.T.-Kurse im TCRH Mosbach werden unter dem Dach der H.E.A.T.-Akademie von dem Unternehmen mp protection angeboten.

In rot oder gelb klassifizierten Ländern droht Gefahr

Wie sicher die Welt für Reisende ist, wird ständig durch verschiedene Bewerter ermittelt: Einerseits sind das Sicherheitsunternehmen, andererseits staatliche Stellen, die Risikoländer mit Farben in rot, gelb oder grün einteilen. Wer heutzutage beispielsweise in rote oder gelbe Länder wie Jemen, Syrien, Lybien, Venezuela und Teilen Indiens, Brasilien oder Südafrika beruflich oder ehrenamtlich verreisen muss, sollte vorbereitet sein.

Ausbildung- und Trainings-Inhalte (Auszug):

Prävention ist immer das wichtigste Thema: Am besten man kommt erst gar nicht in eine gefährliche Situation. Passiert dies doch, gibt es erlen- und antrainierbare Verhaltensregeln, welche die Gesundheit aber auch das Leben schützen können.

Die H.E.A.T.-Akademie im TCRH Mosbach bietet unter anderen

  • Verhalten in kritischen Sicherheits-Situationen (Beschuss, improvisierte Sprengfallen)
  • Einschätzung von Risiken und die Sicherheits-Vorkehrungen in der Mission (Mission Security Planning – MSP)
  • Mobile Sicherheit: Verhalten an Checkpoints, Straßensperren oder Hinterhalten,
  • Strategien zur Vermeidung von und zum Überleben bei Geiselnahmen
  • Angemessenes Verhalten bei Gefahr von Minen, Unexploded Ordnance (UXOs) und Improved Explosive Devices (IEDs)
  • Umgang mit vertraulichen Informationen
  • Bewältigung von Stress-Situationen und Traumas
  • Orientierung: Karte, Kompass und GPS-Technik
  • Medic Training
  • Technik von Funkgeräten, Kommunikations-Training
  • Straßenverkehrs-Unfälle im Ausland
  • Erste Hilfe im Auslandseinsatz
  • etc.

Ausbilder / Trainer mit langer Erfahrung

Die Vorbereitung auf Auslandseinsätze im nicht-militärischen Bereich erfolgt individuell und mit professionellen Ausbildern. Diese sind krisen- und kriegserfahrene Experten mit mehrjähriger Dozenten-Tätigkeit. Besondere Trainings-Inhalte werden von Medizinern und Psychologen mitbetreut.

Auf die Qualität dieser Angebote vertrauen neben zahlreichen Unternehmen und Behörden auch die Mitarbeiter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Individuelle H.E.A.T.-Kurse

H.E.A.T.-Kurse können individuell an spezifische Erfordernisse der Destinationen oder des Ausbildungsstandes der Teilnehmer angepasst werden.

Weitere Informationen:


Print Friendly, PDF & Email

MegaCode Notfall-Training

MegaCode Notfall-Training

Fortbildung für Notfallmediziner oder spezialisiertes medizinisches Personal

Das TCRH Training Center Retten und Helfen Mosbach ist anerkannte Training Site der American Heart Association (AHA).

MegaCode-Trainings

Für Notärzte bietet das TCRH workshops, Seminare, Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung und Trainings  an. Im Rahmen dieser Veranstaltungsangebote finden zeitnah folgende MegaCode-Fortbildungen für Notärzte und qualifiziertes medizinisches Personal statt:

14.12.2019: https://www.tcrh.de/veranstaltungen/megacode-notfall-training-14-12-2019/

18.01.2020: https://www.tcrh.de/veranstaltungen/megacode-notfall-training-18-01-2020/

Fortbildungspunkte für Ärzte

Für beide Veranstaltungen werden Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Baden-Württemberg gutgeschrieben.

Weitere Informationen zu medizinischen Angeboten sind unter folgenden Links zu finden:

Print Friendly, PDF & Email

3. Fachtagung „Krisen und Kommunikation“ mit RD-Kongress und Social-Media-Tagung am 19.06.2021

3. Fachtagung „Krisen und Kommunikation“  mit RD-Kongress und Social-Media-Tagung am 19.06.2021
Mit der 3. Fachtagung „Krisen und Kommunikation“  wollen wir  am 19. Juni 2021 wieder Einsatzkräfte aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben fit für spezielle Bedrohungslagen und Katastropheneinsätze machen – die Schwerpunkte in diesem Jahr sind „Länderübergreifendes Katastrophen- und Krisenmanagement“ und Forschungsprojekte und Entwicklungen im Bereich „Virtuelle Realität, Spontanhelfer und Resilienz im Katastrophenschutz“!

Eine weitere Neuerung sind verschiedene Workshop-Angebote aus dem Rettungs- und Sanitätsdienstbereich sowie eine parallel stattfindende Tagung mit verschiedenen Social Media Themen.

Es ist wieder ein Tag von Praktikern für Praktiker, der die Teilnehmer der Fachtagung „Krisen und Kommunikation“ am 19. Juni erwartet. Die Veranstaltung richtet sich mit ihrem Programm an Einsatzkräfte und Führungspersonal von Blaulicht-Organisationen und Organisationen der Humanitäre Hilfe sowie an Behörden. Dazu konnten namhafte Referenten, darunter national und international erfahrene Einsatzkräfte aus dem In- und Ausland, gewonnen werden.

Näheres zum Programm folgt noch!

Print Friendly, PDF & Email

Breachpen – Leben retten mit der heißen Fackel

Breachpen – Leben retten mit der heißen Fackel

Infoveranstaltung im TCRH Mosbach am 30.09.2019

Breachpen retten Leben: Bei 2.800 Grad werden Stahlstreben, Schlösser, Ketten und gehärteter Stahl in Sekunden durchtrennt. Der amerikanische Entwickler wird zusammen mit dem europäischen Generalimporteur das Produkt und die damit verbundenen taktischen Vorgehensweisen im TCRH Mosbach vorstellen. Für die Informationsveranstaltung sind nur Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zugelassen.

Weitere Informationen: https://www.tcrh.de/veranstaltungen/breachpen-infoveranstaltung/

Veranstalter und Anmeldung:

OPCON
Fabian Weiss
Hauptstraße 101
75365 Calw / Deutschland
Tel.: +49 (0) 173 974 10 45
info@opcon-germany.de

Print Friendly, PDF & Email

STARKER BUND 2019: Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen (SRHT) nach Gebäude-Einsturz

STARKER BUND 2019: Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen (SRHT) nach Gebäude-Einsturz

Organisationsübergreifende Lehrübung & Erfahrungsaustausch

Bergung 2020: Vereinfachtes Retten aus Höhen und Tiefen

Bereits in 2018 fand zum ersten Mal im TCRH Mosbach ein Treffen der Spitzenverbände zum Thema „Bergung 2020: Vereinfachtes Retten aus Höhen und Tiefen“ im TCRH Training Center Retten und Helfen statt. Das Teilnehmerfeld war kompetent besetzt:

  • Akteure aus dem Bereich „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen“
  • Führungskräfte aus den Fachreferaten der Organisationen
  • Fachlehrer aus Ausbildungseinrichtungen der teilnehmenden Organisationen
  • Verantwortliche aus Lehre und Forschung

Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer wurde schnell eine Fortsetzungsveranstaltung für 2019 anberaumt.

Starker Bund: SRHT nach Gebäude-Einsturz

Der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und die Special Rescue Association haben vom 30.08. – 01.09.2019 Experten aus dem Bereich SRHT von verschiedenen Organisationen in das TCRH Training Center Retten und Helfen Mosbach eingeladen.

Teilnehmer waren Ausbilder / Verantwortliche / Akteure aus den Bereichen Höhenrettung, Tiefenrettung und Strömungsrettung der in Deutschland maßgeblichen Organisationen. Aufgrund der positiven Resonanz lädt der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. als Fortsetzung zur gemeinsamen organisations- und fachdienstübergreifenden Lehrveranstaltung „Starker Bund“ ein.

Erfahrungsaustausch in der Praxis steht im Vordergrund

Ziel der Veranstaltung war der Erfahrungsaustausch zum Thema Rettung nach einem Gebäudeeinsturz. Die eingeladenen Einheiten konnten entweder aktiv üben und ihre Techniken vorstellen oder passiv als Beobachter teilnehmen. Die Fähigkeiten und Ansätze der unterschiedlichen Einheiten sollten den anderen Teilnehmern vorgestellt werden. Gemeinsam sollten übereinstimmende Techniken gefunden und optimiert werden.

Eingeladen waren I.S.A.R Germany (International Search and Rescue), @fire (Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.), die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW (Technisches Hilfswerk) und Vertreter des Fachbereichs Strömungsrettung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). @fire und ISAR Germany konnten leider aus terminlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Teilnehmer

2 Teams haben aktiv die verschiedenen Szenarios beübt:

Team 1 (5 Einsatzkräfte): Special Rescue Association
Team 2 (8 Einsatzkräfte): THW SRHT Bendorf, DLRG LV Hessen, Feuerwehr Ulm, Special Rescue Association

Als Beobachter haben Vertreter folgender Organisationen teilgenommen:
THW SEEBA, TCRH, Leiter AK Höhenrettung Baden Württemberg.


Station 1: Rettung auf ein Flachdach

Aufgabe: Rettung einer Person aus dem Erdgeschoss auf das Flachdach eines zweistöckigen Gebäudes ohne Verwendung einer hohen Umlenkung

Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Ausstieg über die Kante ohne hohe Umlenkung
  • Seilführung / Kantenschutz

Ausführung Team I u. 2:

  • Anschlagpunkte über Tür- u. Ringanker im Gebäude
  • Umlenken der Seile auf das Dach unter Beachtung des Kantenschutzes
  • 2 Helfer positionieren sich außen und heben die Trage über die Kante
  • Ablassen/Aufziehen von Trage und Retter über redundantes System


Station 2: Rettung durch ein enges Rohr

Aufgabe: Rettung einer Person aus einer Kaverne durch ein Rohr mit einem Durchmesser von 400 mm und einer Länge von 3 m
Herausforderungen:

  • Zugang durch beengten Bereich
  • Versorgen und Betreuen des Patienten auf beengtem Raum
  • Transport des Patienten durch das Rohr
  • Ausführung Team I u. 2:
  • Retter kriecht durch Rohr zur verunfallten Person
  • Spec Pak wird nachgereicht
  • Retter versorgt Patienten u. legt ihn auf Spec Pak
  • Patient wird mit dem Spac Pak und einem Seil durch das Rohr gezogen
  • Retter kehrt zurück


Station 3: Rettung aus einem Kriechgang

Aufgabe: Rettung einer Person aus einem verwinkelten u. schrägen Kriechgang. Die Station wurde mit u. ohne Atemschutz durchgeführt
Herausforderungen:

  • Zugang durch beengten Bereich
  • Versorgen u. Betreuen des Patienten auf beengtem Raum
  • Rücktransport des Patienten
  • Ausheben des Patienten durch die enge Zugangsöffnung in der Betondecke

Ausführung Team I:

  • Dreibein über der Öffnung
  • Ausheben des Patienten über Flaschenzug
  • Patient auf Spec Pak
    Vorteil:
  • Hands-off-Sicherung

    Nachteil:
  • Feinfühliges Passieren der Engstelle schwierig

Ausführung Team 2:

  • Rettung über Mannschaftszug, ohne Dreibein
  • Patient auf Spec Pak mit Seil und Bandschlingen durch Öffnung nach oben gerettet

    Vorteil:
  • Feinfühliges Passieren der Engstelle möglich

    Nachteil:
  • Fehlende Hands-off-Sicherung


Station 4: Rettung von einer Person von einem Trümmerkegel mittels einer Schrägseilbahn

Aufgabe: Aufbau einer Schrägseilbahn zur Rettung einer Person aus
einem Trümmerfeld auf das Flachdach eines zweistöckigen
Gebäudes


Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Finden von Anschlagpunkten auf der gegenüberliegenden Seite
  • Aufbau der Seilbahn
  • Aufbau und Stabilisierung eines Dreibeins zur Umlenkung des Systems
  • Seilführung / Kantenschutz

Ausführung Team I u. 2:

  • Redundante Schrägseilbahn
  • Anschlagpunkte über Tür- u. Ringanker im Gebäude
  • Anschlagpunkte am unteren Ende an Straßenlaterne und KFZ
  • Umlenken der Seile auf das Dach unter Beachtung des Kantenschutzes
  • Umlenken der Seile über Dreibein
  • Höhenverstellung Trage u. Patient über Aztec- Flaschenzug
    -> Kontakt zwischen Seilen und Trümmern unter Last muss in jedem Fall vermieden werden


Station 5: Rettung einer Person aus einem vertikalen Schacht

Aufgabe: Rettung einer Person aus einem 8 m tiefen vertikalen Schacht mit einem Durchmesser von ca. 0,8 m


Herausforderungen:

  • Aufbau eines Dreibeins
  • Seilführung / Kantenschutz
  • Messen von Gasen im Schacht

Ausführung Team I:

  • Freimessen des Schachtes mit Gaswarngerät
  • Dreibein über dem Schacht
  • Flaschenzugsystem am direkt Dreibein befestigt, nicht durch das Dreibein geführt
  • Redundanzsystem nicht über Dreibein geführt
  • Retter steigt gesichert in den Schacht und verpackt den Patienten in das Spec Pak
  • Rettung Patient mittels Spec Pak

Ausführung Team 2:

  • Freimessen des Schachtes mit Gaswarngerät
  • Dreibein über dem Schacht
  • Durchlaufendes Seilsystem durch Dreibein geführt
  • Redundanzsystem nicht über Dreibein geführt
  • Rettung Patient mittels Spec Pak


Station 6: Rettung einer Person aus einem Gebäude über eine Schrägseilbahn

Aufgabe: Aufbau einer Schrägseilbahn zur Rettung einer Person aus einem Gebäude über ein Hindernis auf dem Boden


Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Finden von Anschlagpunkten auf der gegenüberliegenden Seite
  • Aufbau der Seilbahn
  • Aufbau und Stabilisierung eines Dreibeins zur Umlenkung des Systems
  • Seilführung / Kantenschutz
  • Aufnahme des Patienten und Ausstieg aus dem Gebäude
  • Ausreichende Höhe zum Überwinden des
    Hindernisses in der Mitte der Seilbahn

Ausführung Team 2:

  • Setzen von Tür-Ankern in der Etage unter dem Dach
  • Umlenken der Seile auf das Dach
  • Setzen eines Zentralpunktes
  • Umlenken der Tragseile über ein Dreibein
  • Unteres Verankern der Tragseile an einem Standardcontainer
  • Ausstieg des Retters vom Dach
  • Aufnehmen des Patienten mit der Trage in der Etage unter dem Dach
  • Aufziehen des Patienten mittels Aztec-Flaschenzug
  • Aufstieg des Retters u. Aufziehen der Trage
  • Abfahrt nach unten


Weitere Informationen:



Print Friendly, PDF & Email

Gewalt in Arztpraxen – Grundlagenseminar

Bei einer Umfrage unter 82369 niedergelassenen Ärzten und 2709 Psychotherapeuten gaben 39% der Ärzte und 21% der Psychotherapeuten an, dass sei in den letzten 12 Monaten persönliche Erfahrungen mit verbaler Gewalt gemacht haben. 4% der Ärzte und 2% der Psychotherapeuten haben in den letzten 12 Monaten sogar persönliche Erfahrungen mit körperlicher Gewalt gemacht.

Das sind 2870 verbale und 75 körperliche Angriffe pro Tag!

Oftmals sind Ärzte und ihre Mitarbeiter nicht in der Lage oder darin geschult, mit solchen Situationen umzugehen. Deeskalation und der richtige Umgang mit angreifenden Personen sind oftmals nicht bekannt oder werden nicht adäquat angewendet.

Dieses Seminar, unter der Leitung von Mario Pröhl und Dr. Matthias Gelb, soll Sie, Ihre Mitarbeiter und Kollegen auf solche Situationen vorbereiten und Ihnen in Theorie und Praxis helfen, schon im Vorfeld zu reagieren und Gegenmaßnahmen anzuwenden.

Der Inhalt der Ausbildung zielt darauf ab, im eigenen Arbeitsumfeld Bedrohungen im Vorfeld zu erkennen, zu bewerten sowie entsprechende Verhaltensmaßnahmen ergreifen zu können. Hierbei werden Szenarien aus dem Arbeitsalltag ebenso thematisiert wie sogenannte „Sonderlagen“, d.h. Amoklauf und Terroranschlag.

Eine weitere Komponente ist die medizinische Akut-Versorgung von typischen gravierenden Verletzungsmustern wie z.B. Stich- und Schussverletzungen unter Extrembedingungen.

Zielgruppe für dieses Seminar: Ärzte, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiter. Eine Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen ist erforderlich, um den praktischen Übungsteil durchführen zu können. Daher behalten wir uns vor, das Seminar bei ungenügender Teilnehmerzahl anzusagen. Die maximale TN-Zahl liegt bei 20 Teilnehmern.

Denken Sie bitte an bequeme und praktische Kleidung für den Übungsteil.

Die Anerkennung des Seminars bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg als zertifizierte Fortbildungsveranstaltung ist beantragt.

Der nächste Termin findet am Samstag, den 22. Juni 2019 von 9-17 Uhr im TCRH Training Center Retten und Helfen GmbH Mosbach statt.

Die Seminargebühr beträgt 210 € (brutto) pro Teilnehmer.

Ihre Fragen und Anmeldungen (mit Namen der Teilnehmer) schicken Sie gerne per Mail an paed-leitung@tcrh.de

Print Friendly, PDF & Email

1 2
Translate »