Wir wünschen Euch eine frohe Adventszeit

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TCRH-Christstollen-Verkauf unterstützt verletzte und erkrankte Rettungshunde

TCRH-Christstollen-Verkauf unterstützt verletzte und erkrankte Rettungshunde

Premium-Stollen für guten Zweck

Mit einer wohltätigen besonderen vorweihnachtlichen Aktion unterstützen das TCRH Training Center Retten und Helfen und die Bäckerei Englert (Mosbach, Baden-Württemberg) den BRH Bundesverband Rettungshunde e.V.

Seit über 40 Jahren im Dienste von vermissten oder verschütteten Personen

Der BRH betreibt Rettungshundearbeit seit über 40 Jahren. Im Auftrag der Polizei und anderen Anforderern suchen die Teams des BRH zusammen mit anderen Organisationen vermisste oder verschüttete Menschen. Dabei wird nicht nur den direkt Betroffenen geholfen, sondern vor allem den Angehörigen Gewissheit über den Verbleib ihrer Familienmitglieder gegeben.

Kostenlos aber nicht umsonst: Die Anforderer wie auch Betroffene oder Familienangehörige müssen für den Einsatz der Rettungshundeteams des BRH nichts bezahlen.

Auch Rettungshunde benötigen Hilfe

Der BRH unterstützt seit vielen Jahren seine Einsatzkräfte beziehungsweise deren Rettungshunde, die erkranken oder sich verletzen. Zusammen mit weiteren Sponsorpartnern wird ein Fond gespeist, der Tierarzt-Kosten die nicht von Versicherungen gedeckt sind, übernimmt. So wird zur Genesung und Wiedererlangung der Einsatzfähigkeit der betroffenen Hunde unkompliziert beigetragen.

Für die Hundeführer ist das eine große Hilfe, da die ehrenamtliche Arbeit der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen fast vollständig auf Spendenbasis und Eigenleistungen finanziert wird. Eine Erkrankung des Hundes muss oft finanziell vom Hundeführer selbst getragen werden.

1.000 Gramm Christstollen für einen guten Zweck

Von jedem verkauften Premium-Christstollen geht ein 1,- Euro in den Fond „Verletzter und erkrankter Rettungshund.

Die Stollen können einfach unter der Mailadresse englert@baeckerei-englert.de bestellt werden. Sie werden dann per Post an den Besteller versandt. Die Versandkosten in Deutschland betragen für 1 Stollen 6,- Euro.

Weitere Informationen

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Sicher im Ausland unterwegs: H.E.A.T. – Akademie

Sicher im Ausland unterwegs: H.E.A.T. – Akademie

Hostile Environment Awarness Trainings für nicht-militärische Nutzer

Prävention ist die beste Versicherung

Wer heutzutage beruflich oder ehrenamtlich in (Hoch-)Risikoländern unterwegs ist, sollte vorbereitet sein. Als Risikoländer werden im allgemeinen Reisedestinationen bezeichnet, die sich durch eine hohe Kriminalitätsrate, Naturkatastrophen, Kriegs- oder Krisensituationen auszeichnen. Oft sind es auch die berufsständischen Versicherungen, die ein H.E.A.T. – Training als Voraussetzung für ein Versicherungserhältnis nennen. Die H.E.A.T.-Kurse im TCRH Mosbach werden unter dem Dach der H.E.A.T.-Akademie von dem Unternehmen mp protection angeboten.

In rot oder gelb klassifizierten Ländern droht Gefahr

Wie sicher die Welt für Reisende ist, wird ständig durch verschiedene Bewerter ermittelt: Einerseits sind das Sicherheitsunternehmen, andererseits staatliche Stellen, die Risikoländer mit Farben in rot, gelb oder grün einteilen. Wer heutzutage beispielsweise in rote oder gelbe Länder wie Jemen, Syrien, Lybien, Venezuela und Teilen Indiens, Brasilien oder Südafrika beruflich oder ehrenamtlich verreisen muss, sollte vorbereitet sein.

Ausbildung- und Trainings-Inhalte (Auszug):

Prävention ist immer das wichtigste Thema: Am besten man kommt erst gar nicht in eine gefährliche Situation. Passiert dies doch, gibt es erlen- und antrainierbare Verhaltensregeln, welche die Gesundheit aber auch das Leben schützen können.

Die H.E.A.T.-Akademie im TCRH Mosbach bietet unter anderen

  • Verhalten in kritischen Sicherheits-Situationen (Beschuss, improvisierte Sprengfallen)
  • Einschätzung von Risiken und die Sicherheits-Vorkehrungen in der Mission (Mission Security Planning – MSP)
  • Mobile Sicherheit: Verhalten an Checkpoints, Straßensperren oder Hinterhalten,
  • Strategien zur Vermeidung von und zum Überleben bei Geiselnahmen
  • Angemessenes Verhalten bei Gefahr von Minen, Unexploded Ordnance (UXOs) und Improved Explosive Devices (IEDs)
  • Umgang mit vertraulichen Informationen
  • Bewältigung von Stress-Situationen und Traumas
  • Orientierung: Karte, Kompass und GPS-Technik
  • Medic Training
  • Technik von Funkgeräten, Kommunikations-Training
  • Straßenverkehrs-Unfälle im Ausland
  • Erste Hilfe im Auslandseinsatz
  • etc.

Ausbilder / Trainer mit langer Erfahrung

Die Vorbereitung auf Auslandseinsätze im nicht-militärischen Bereich erfolgt individuell und mit professionellen Ausbildern. Diese sind krisen- und kriegserfahrene Experten mit mehrjähriger Dozenten-Tätigkeit. Besondere Trainings-Inhalte werden von Medizinern und Psychologen mitbetreut.

Auf die Qualität dieser Angebote vertrauen neben zahlreichen Unternehmen und Behörden auch die Mitarbeiter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Individuelle H.E.A.T.-Kurse

H.E.A.T.-Kurse können individuell an spezifische Erfordernisse der Destinationen oder des Ausbildungsstandes der Teilnehmer angepasst werden.

Weitere Informationen:


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weber rescue days – Weltweit größte Ausbildungs-Veranstaltung für technische Hilfeleistung im TCRH Mosbach

weber rescue  days – Weltweit größte  Ausbildungs-Veranstaltung für technische Hilfeleistung im TCRH Mosbach

Vier spannende Tage mit insgesamt 800 Teilnehmern, acht Stationen, spannenden Fachvorträgen und jeder Menge Spaß

„Die Ausbildung auf dem neuesten Stand der Technik und das Zusammentreffen mit internationalen Spezialisten sind das Erfolgsrezept der Rescue Days“
(Bernhard Obermayr, Geschäftsführer weber rescue)

Vom 17. – 21.10.2019 fand im TCRH Mosbach die weltweit größte Ausbildungs-Veranstaltung in technischer Hilfe statt. Veranstalter war weber rescue.

Die Weber Hydraulik GmbH ist ein deutscher Hersteller von hydraulischen Bauelementen mit Sitz in Güglingen (Baden-Württemberg) und fertigt unter anderem im Geschäftsbereich weber rescue hydraulische Rettungsgeräte wie beispielsweise Scheren und Spreizer, die bei vielen Feuerwehren und anderen Hilfe leistenden Stellen im Einsatz sind.

Teilnehmer aus der ganzen Welt

Experten für technische Rettung, Bergung und Hilfeleistung aus der ganzen Welt wurden über Stations-Trainings, workshops und Symposien jeweils zwei Tage lang geschult. Die Veranstaltung wurde einmal wiederholt, so dass insgesamt vier Tage im TCRH Training Center Retten und Helfen vieles geboten war.

Unterstützung durch Automobil-Industrie

Was wären die rescueDAYS ohne Nullserien-Fahrzeuge?
Dank der Unterstützung von BMWRenaultVolkswagenMercedes-Benz und Mitsubishi Motors haben die Teilnehmer die einzigartige Möglichkeit an ultrahochfesten Fahrzeugen mit den neuesten Sicherheitsausstattungen zu üben.

Feuerwehrverband als Ausrichter

Der Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald unterstützte tatkräftig bei der Organisation und der Durchführung der rescueDAYS in Mosbach und hatte am Sonntag zum Zuschauertag auf dem Gelände des TCRH Training Center Retten und Helfen und Helfen eingeladen. Dies wurde von vielen Angehörigen von Feuerwehren, dem THW und zahlreichen weiteren Hilfsorganisationen zum Anlass genommen, den Teilnehmern der weber rescue days und den Ausbildern von weber rescue über die Schulter zu schauen.

Von Einsatzkräften für Einsatzkräfte: Zusammentreffen internationaler Spezialisten

Einmal mehr hat sich das Konzept des TRCRH Training Center Retten und Helfen bewährt: Die interdisziplinäre fachdienst- und organisationsgreifende Zusammenarbeit steht an erster Stelle. Das TCRH ist dabei nicht nur Ausbildungs- und Trainingscenter sondern eine Plattform für den fachlichen Austausch von Einsatzkräften: Von Einsatzkräften für Einsatzkräfte.

Weitere Informationen:

https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-rescue-days-starten-vier-tage-ernstfall-Uebungen-auf-dem-tcrh-gelaende-in-mosbach-_arid,473078.html

https://www.weber-rescue.com/de/aktuelles/index.php

https://www.facebook.com/weberrescue/
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Tag der offenen Tür 2019

Tag der offenen Tür 2019

Mehrere tausend Besucher in der ehemaligen Neckartalkaserne zu Gast bei INAST und TCRH

Am vergangenen Wochenende luden die INAST, das TCRH Training Center Retten und Helfen und der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. zum Tag der offenen Tür in der ehemaligen Neckartalkaserne ein.

Konversion gelungen

Alle Gäste konnten sich vom laufenden Stand der erfolgreichen Konversion des ehemaligen Bundeswehr-Areals überzeugen. Auf der 27 Hektar großen Anlage war ein Parcour eingerichtet, auf dem in einzelnen Stationen über alle Dienstleistungen, Produkte informiert wurde. Auch konnten sich Besucher tatkräftig an den Angeboten beteiligen.

TCRH – Partner: Ein starkes Team

Am Tag der offenen Tür präsentierten sich zusammen mit dem TCRH ein starkes Team: BRH Bundesverband Rettungshunde, INAST, Polizei Baden-Württemberg, Polizeipräsidium Heilbronn, Polizeirevier Mosbach, Polizeihundestaffel des Polizeipräsidiums Heilbronn, Bundeswehrverband, Feuerwehren Neckarzimmern / Mosbach-Stadt / Neckarelz-Diedesheim, DRK Kreisverband Mosbach, SOG Obrigheim, Opcon, mp protection, weber rescue, Holzarena und Leonard Weiss. Ein starkes Team!

TCRH Mosbach – Anlaufpunkt für alle ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte

Zahlreiche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) informierten über Ihre Beiträge für Katastrophenvorsorge, Bevölkerungsschutz sowie innerer und äußerer Sicherheit. Ein Tag des Ehren- und Hauptamtes!

Danke an alle Helfer

Die Veranstalter möchten sich nochmals bei allen Organisatoren, Helfern, Behörden, Organisationen und Unternehmen bedanken, die ein solches Event möglich gemacht haben.

Weitere Informationen:

https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-neckarelz-das-passiert-heute-in-der-neckartalkaserne-plus-fotogalerie-_arid,466588.html

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-mosbach-kasernengelaende-neu-belebt-_arid,1517852.html

Bilder:

Yvonne Sturm

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STARKER BUND 2019: Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen (SRHT) nach Gebäude-Einsturz

STARKER BUND 2019: Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen (SRHT) nach Gebäude-Einsturz

Organisationsübergreifende Lehrübung & Erfahrungsaustausch

Bergung 2020: Vereinfachtes Retten aus Höhen und Tiefen

Bereits in 2018 fand zum ersten Mal im TCRH Mosbach ein Treffen der Spitzenverbände zum Thema „Bergung 2020: Vereinfachtes Retten aus Höhen und Tiefen“ im TCRH Training Center Retten und Helfen statt. Das Teilnehmerfeld war kompetent besetzt:

  • Akteure aus dem Bereich „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen“
  • Führungskräfte aus den Fachreferaten der Organisationen
  • Fachlehrer aus Ausbildungseinrichtungen der teilnehmenden Organisationen
  • Verantwortliche aus Lehre und Forschung

Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer wurde schnell eine Fortsetzungsveranstaltung für 2019 anberaumt.

Starker Bund: SRHT nach Gebäude-Einsturz

Der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und die Special Rescue Association haben vom 30.08. – 01.09.2019 Experten aus dem Bereich SRHT von verschiedenen Organisationen in das TCRH Training Center Retten und Helfen Mosbach eingeladen.

Teilnehmer waren Ausbilder / Verantwortliche / Akteure aus den Bereichen Höhenrettung, Tiefenrettung und Strömungsrettung der in Deutschland maßgeblichen Organisationen. Aufgrund der positiven Resonanz lädt der BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. als Fortsetzung zur gemeinsamen organisations- und fachdienstübergreifenden Lehrveranstaltung „Starker Bund“ ein.

Erfahrungsaustausch in der Praxis steht im Vordergrund

Ziel der Veranstaltung war der Erfahrungsaustausch zum Thema Rettung nach einem Gebäudeeinsturz. Die eingeladenen Einheiten konnten entweder aktiv üben und ihre Techniken vorstellen oder passiv als Beobachter teilnehmen. Die Fähigkeiten und Ansätze der unterschiedlichen Einheiten sollten den anderen Teilnehmern vorgestellt werden. Gemeinsam sollten übereinstimmende Techniken gefunden und optimiert werden.

Eingeladen waren I.S.A.R Germany (International Search and Rescue), @fire (Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.), die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW (Technisches Hilfswerk) und Vertreter des Fachbereichs Strömungsrettung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). @fire und ISAR Germany konnten leider aus terminlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Teilnehmer

2 Teams haben aktiv die verschiedenen Szenarios beübt:

Team 1 (5 Einsatzkräfte): Special Rescue Association
Team 2 (8 Einsatzkräfte): THW SRHT Bendorf, DLRG LV Hessen, Feuerwehr Ulm, Special Rescue Association

Als Beobachter haben Vertreter folgender Organisationen teilgenommen:
THW SEEBA, TCRH, Leiter AK Höhenrettung Baden Württemberg.


Station 1: Rettung auf ein Flachdach

Aufgabe: Rettung einer Person aus dem Erdgeschoss auf das Flachdach eines zweistöckigen Gebäudes ohne Verwendung einer hohen Umlenkung

Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Ausstieg über die Kante ohne hohe Umlenkung
  • Seilführung / Kantenschutz

Ausführung Team I u. 2:

  • Anschlagpunkte über Tür- u. Ringanker im Gebäude
  • Umlenken der Seile auf das Dach unter Beachtung des Kantenschutzes
  • 2 Helfer positionieren sich außen und heben die Trage über die Kante
  • Ablassen/Aufziehen von Trage und Retter über redundantes System


Station 2: Rettung durch ein enges Rohr

Aufgabe: Rettung einer Person aus einer Kaverne durch ein Rohr mit einem Durchmesser von 400 mm und einer Länge von 3 m
Herausforderungen:

  • Zugang durch beengten Bereich
  • Versorgen und Betreuen des Patienten auf beengtem Raum
  • Transport des Patienten durch das Rohr
  • Ausführung Team I u. 2:
  • Retter kriecht durch Rohr zur verunfallten Person
  • Spec Pak wird nachgereicht
  • Retter versorgt Patienten u. legt ihn auf Spec Pak
  • Patient wird mit dem Spac Pak und einem Seil durch das Rohr gezogen
  • Retter kehrt zurück


Station 3: Rettung aus einem Kriechgang

Aufgabe: Rettung einer Person aus einem verwinkelten u. schrägen Kriechgang. Die Station wurde mit u. ohne Atemschutz durchgeführt
Herausforderungen:

  • Zugang durch beengten Bereich
  • Versorgen u. Betreuen des Patienten auf beengtem Raum
  • Rücktransport des Patienten
  • Ausheben des Patienten durch die enge Zugangsöffnung in der Betondecke

Ausführung Team I:

  • Dreibein über der Öffnung
  • Ausheben des Patienten über Flaschenzug
  • Patient auf Spec Pak
    Vorteil:
  • Hands-off-Sicherung

    Nachteil:
  • Feinfühliges Passieren der Engstelle schwierig

Ausführung Team 2:

  • Rettung über Mannschaftszug, ohne Dreibein
  • Patient auf Spec Pak mit Seil und Bandschlingen durch Öffnung nach oben gerettet

    Vorteil:
  • Feinfühliges Passieren der Engstelle möglich

    Nachteil:
  • Fehlende Hands-off-Sicherung


Station 4: Rettung von einer Person von einem Trümmerkegel mittels einer Schrägseilbahn

Aufgabe: Aufbau einer Schrägseilbahn zur Rettung einer Person aus
einem Trümmerfeld auf das Flachdach eines zweistöckigen
Gebäudes


Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Finden von Anschlagpunkten auf der gegenüberliegenden Seite
  • Aufbau der Seilbahn
  • Aufbau und Stabilisierung eines Dreibeins zur Umlenkung des Systems
  • Seilführung / Kantenschutz

Ausführung Team I u. 2:

  • Redundante Schrägseilbahn
  • Anschlagpunkte über Tür- u. Ringanker im Gebäude
  • Anschlagpunkte am unteren Ende an Straßenlaterne und KFZ
  • Umlenken der Seile auf das Dach unter Beachtung des Kantenschutzes
  • Umlenken der Seile über Dreibein
  • Höhenverstellung Trage u. Patient über Aztec- Flaschenzug
    -> Kontakt zwischen Seilen und Trümmern unter Last muss in jedem Fall vermieden werden


Station 5: Rettung einer Person aus einem vertikalen Schacht

Aufgabe: Rettung einer Person aus einem 8 m tiefen vertikalen Schacht mit einem Durchmesser von ca. 0,8 m


Herausforderungen:

  • Aufbau eines Dreibeins
  • Seilführung / Kantenschutz
  • Messen von Gasen im Schacht

Ausführung Team I:

  • Freimessen des Schachtes mit Gaswarngerät
  • Dreibein über dem Schacht
  • Flaschenzugsystem am direkt Dreibein befestigt, nicht durch das Dreibein geführt
  • Redundanzsystem nicht über Dreibein geführt
  • Retter steigt gesichert in den Schacht und verpackt den Patienten in das Spec Pak
  • Rettung Patient mittels Spec Pak

Ausführung Team 2:

  • Freimessen des Schachtes mit Gaswarngerät
  • Dreibein über dem Schacht
  • Durchlaufendes Seilsystem durch Dreibein geführt
  • Redundanzsystem nicht über Dreibein geführt
  • Rettung Patient mittels Spec Pak


Station 6: Rettung einer Person aus einem Gebäude über eine Schrägseilbahn

Aufgabe: Aufbau einer Schrägseilbahn zur Rettung einer Person aus einem Gebäude über ein Hindernis auf dem Boden


Herausforderungen:

  • Finden von Anschlagpunkten im / am Gebäude
  • Finden von Anschlagpunkten auf der gegenüberliegenden Seite
  • Aufbau der Seilbahn
  • Aufbau und Stabilisierung eines Dreibeins zur Umlenkung des Systems
  • Seilführung / Kantenschutz
  • Aufnahme des Patienten und Ausstieg aus dem Gebäude
  • Ausreichende Höhe zum Überwinden des
    Hindernisses in der Mitte der Seilbahn

Ausführung Team 2:

  • Setzen von Tür-Ankern in der Etage unter dem Dach
  • Umlenken der Seile auf das Dach
  • Setzen eines Zentralpunktes
  • Umlenken der Tragseile über ein Dreibein
  • Unteres Verankern der Tragseile an einem Standardcontainer
  • Ausstieg des Retters vom Dach
  • Aufnehmen des Patienten mit der Trage in der Etage unter dem Dach
  • Aufziehen des Patienten mittels Aztec-Flaschenzug
  • Aufstieg des Retters u. Aufziehen der Trage
  • Abfahrt nach unten


Weitere Informationen:



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FOUNT: Verschütteten-Suche mittels Drohnen

Am 16. Juni 2019 haben das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Rahmen des Verbundforschungsprojekts „Fliegendes Lokalisierungssystem für die Rettung und Bergung von Verschütteten“ (FOUNT²) eine neu entwickelte Drohne für die Verschüttetensuche in einem simulierten Realeinsatz auf dem Gelände des Training Center Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach (Baden-Württemberg) getestet.

Weitere Informationen:

https://www.th-koeln.de/hochschule/fount-workshop-an-der-th-koeln_41401.php

https://www.th-koeln.de/hochschule/fount-neuentwickelte-drohne-im-mittelpunkt-der-verschuettetensuche-nach-einem-erdbeben_66588.php

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Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen: SRHT Symposium 2019

Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen: SRHT Symposium 2019

Das ecms SRHT Symposium hat sich in den letzten Jahren zum Pflichttermin für jeden ernsthaft in der Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen Engagierten avanciert. Erstmalig findet die Veranstaltung auch im TCRH Training Center Retten und Helfen in Mosbach statt. Die Leitung hat Axel Manz statt. Safe the date 22.05. – 25.05.2019: Weitere Informationen und Buchung.

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Südwestpresse: Im Ausbildungszentrum für Einsatzkräfte

Zerstörte Gebäude, ausgebrannte Autos, ein umgestürzter Bus mit geborstenen Scheiben, Berge aus Schutt, Beton und Eisen: Im diffusen Licht des Wintermorgens offenbart sich auf dem Areal der ehemaligen Neckartalkaserne in Mosbach im Neckar-Odenwald- Kreis eine Szenerie wie aus einem Katastrophenfilm. Brandgeruch in der Luft, in der Ferne flackernder Schein von Blaulicht durch den Nebel: Was geeignet ist, vielen Menschen einen Schauer über den Rücken zu jagen, zaubert Carmen Sharma ein breites Grinsen ins Gesicht: „Das ist ein Traum“, schwärmt sie.­…

https://www.swp.de/suedwesten/im-ausbildungszentrum-fuer-einsatzkraefte-28624816.html

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ATLAS Common Challenge 2018

ATLAS Common Challenge 2018

SEK Baden-Württemberg übt gemeinsam mit europäischen Spezialeinheiten die Bewältigung von Terrorlagen

„Nur gemeinsam und gut vorbereitet können wir dem Terrorismus in Europa erfolgreich die Stirn bieten. Ländergrenzen dürfen bei der Bekämpfung des Terrorismus kein Hindernis darstellen – deshalb üben Spezialeinheiten der Polizei die Zusammenarbeit. Das Zusammenwirken der Spezialeinheiten war sehr gut und ich bin sehr froh, dass unser Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg hierbei bundesweit – neben der GSG 9 des Bundes – eine führende Rolle einnimmt“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am heutigen Mittwoch, 10. Oktober 2018, in Stuttgart nach dem Abschluss der ATLAS Common Challenge 2018.

„Der ATLAS-Verbund hat am 9. und 10. Oktober 2018 in sieben Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeitgleich unterschiedliche Szenarien durchgespielt eines davon in Baden-Württemberg. Ziel dabei war, das Zusammenwirken von Spezialeinheiten aus Frankreich, Italien, Luxemburg und der Schweiz zu trainieren. Alle Übungsszenarien wurden über Europol in Den Haag koordiniert. Für das in Mosbach und in Teilen in Heilbronn stattfindende Szenario hatte das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg die Leitung“, erklärte Staatssekretär Wilfried Klenk, der die Übung am 9. Oktober 2018 in Mosbach besuchte.

In den Übungssituationen standen das Vorgehen bei gleichzeitig stattfindenden Terroranschlägen und Geiselnahmen von größeren Menschengruppen im Fokus, das realitätsnah in Anlehnung an vergangene Anschlagszenarien in Europa simuliert wurde. Der überwiegende Teil der Übung fand in Mosbach auf dem Areal des „Training Center Retten und Helfen (TCRH)“ statt. Einige Einsatzkräfte wurden in der Nacht vom 9. auf 10. Oktober mit Polizeihubschraubern in Heilbronn auf der Theresienwiese abgesetzt, da ein Teil der Übung in einem abgesperrten Bereich nahe des Heilbronner Hauptbahnhofs stattfand. „Die Erfahrungen aus allen Szenarien werden in den nächsten Wochen ausgewertet und analysiert. Wir können daraus wichtige Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit bei der Bewältigung solch komplexer Einsatzlagen gewinnen“, so Innenminister Strobl.

Weitere Informationen:

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