Taktische Eigensicherung von Einsatzkräften

Taktische Eigensicherung von Einsatzkräften

Taktische Eigensicherung von Einsatzkräften

Neue Herausforderungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Seit mehreren Jahren verändert sich das Thema „Sicherheit“ und die damit verbundenen Fragen der Taktischen Eigensicherung von Einsatzkräften auf vielfältige Weise.

Beispielhaft sind als Gründe zu nennen:

  • Klassische Konflikte zwischen Nationen werden zu Konflikten zwischen Kulturen;
  • bekannte Konfrontations-Mechanismen werden asymetrisch;
  • Täter oder Tätergruppen sind nicht mehr eindeutig zu identifizieren;
  • staatliche Stellen aber auch Gefährder befinden sich in einer eskalierenden technischen Hochrüstung;
  • das subjektive Sicherheitsgefühl verschlechtert sich;
  • die organisierte Kriminalität nimmt zu;
  • etc.


Klare Trennung nicht mehr möglich

Konflikte lassen sich heutzutage nicht mehr anhand von engen geografischen oder politischen Grenzen unterscheiden: Oft sind Konflikträume kulturell oder religiös definiert. Ein Konflikt-Thema betrifft dann oft mehrere Staaten oder ganze Regionen komplett.

Weiterhin ist die Aufteilung und Erkennbarkeit von Konfliktparteien nicht mehr nach klassischen Kriterien möglich. Somit lassen sich nach Völkerrecht Kombattanten nicht mehr eindeutig von Nicht-Kombattanten beispielsweise nach äußeren Merkmalen und der Art ihrer Vorgehensweise unterscheiden.

Ein weiterer Aspekt: Gefährder oder Täter kommen oft aus der Mitte der Gesellschaft – ihr Auftreten und ihre Vorgehensweise und der Zeitpunkt ihrer Aktionen sind nicht vorhersehbar.

Täter aus dem Bereich der Klein- und organisierten Kriminalität sind heutzutage mit passiven und aktiven technologischen Hilfsmitteln ausgestattet, die ihnen eine hohe Effizienz bei der Verfolgung ihrer Ziele ermöglichen. Der erforderliche finanzielle und personelle Mitteleinsatz für behördliche BOS-Organisationen, hier Schritt zu halten, ist enorm.

Im Bereich der organisierten Kriminalität und des Terrorismus werden zunehmend militärische Taktiken und Mittel eingesetzt. Insbesondere die deutschen Behörden sind gezwungen, dies in der Ausbildung der Einsatzkräfte im Bereich der Inneren Sicherheit zu berücksichtigen und sich der Herausforderung der grundgesetzlichen Trennung zum Bereich der Äußeren Sicherheit zu stellen.

Zu guter letzt ist zu sagen, das in bisher relativ sicheren europäischen demokratischen Ländern immer mehr Schadensereignisse vorkommen, die man sonst nur aus Bürgerkriegsländern oder Kriegs- und Katastrophengebieten kennt. Hier gilt es, die Einsatzkräfte psychologisch und praktisch auf solche Bilder vorzubereiten.


Herausforderungen für BOS-Organisationen

Folgen aus den vorstehend genannten Faktoren sind: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Organisationen) müssen ihre Taktikplanung verändern, ihre Einsatzkräfte auf neue Gefahren sensibilisieren und insgesamt operativ mit neuen Herausforderungen klar kommen.

Zielgruppen für Trainings im Bereich der taktischen Eigensicherung von Einsatzkräften sind beispielsweise Angehörige

  • des Kommunalen Vollzugsdienstes oder Gemeindevollzugsdienstes
  • des gesamten Polizei der Länder und des Bundes
  • der Feuerwehren
  • der Rettungsdienste
  • der Katastrophenschutz-Organisationen
  • der humanitären Hilfsorganisationen
  • etc.


Eine gute Ausbildung ist die beste Versicherung

Der Sensibilisierung von Einsatzkräften auf lebensbedrohliche Einsatzlagen kommt für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben eine hohe Priorität zu.

Hierfür ist neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen ein Training in realitätsnahen Situationen und eine fachdienst- und organisationsübergreifende Beübung notwendig.


Nach der Theorie kommt die Praxis

Im TCRH Mosbach sind Ausbildung, Fortbildung und regelmäßiges Training in realitätsnahen Szenarien möglich. Den rechtlichen Rahmen bietet hierfür die TCRH Training Center Retten und Helfen GmbH.

Die Ausbildungs-Angebote des TCRH und seiner Partner bieten insbesondere Angehörigen von BOS-Organisationen eine effiziente Nutzung ihrer Ausbildungszeiten.


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